Warme Wohnung dank Heizstrom: Auslaufmodelle und Newcomer

Beim Heizen mit Strom sind verschiedene Arten der Direktheizung zu unterscheiden: Infrarotheizung, Heizstrahler und Heizlüfter geben die Wärme direkt ab, während Nachtspeicherheizungen wie Einzelspeicheröfen oder Fußbodenheizungen über Nacht mit Strom aufgeladen werden, diesen in Wärme verwandeln und zwischenspeichern. Im Gegensatz zur Nachtspeicherheizung und Direktheizung werden Wärmepumpen immer beliebter; auch diese werden mit Heizstrom betrieben.

Für Nachtspeicherheizungen werden von einigen Stromanbietern spezielle Tarife angeboten. Nacht- oder Heizstrom wird über den Niederstromtarif abgerechnet. Dafür besitzen die meisten Heizstromkunden einen Zweitarifzähler, welcher den Stromverbrauch nach Tages- beziehungsweise Nachtzeit und Kosten aufschlüsselt. Tagsüber wird über den Hochtarif abgerechnet, während nachts der günstigere Niedertarif zugrunde gelegt wird.

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Höhere Heizkosten mit Heizstrom

Auch wenn der Heizstrom etwas günstiger angeboten wird als der normale Haushaltsstrom, ist das Heizen mit Strom die teuerste und gleichzeitig klimaunfreundlichste Heizart. Mit Strom zu heizen verursacht höhere Heizkosten und CO2-Emissionen als das Heizen mit fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas. Zum Vergleich: Heizt man mit Heizstrom, wird doppelt so viel CO2 ausgestoßen wie bei einer Ölheizung und dreimal mehr Emissionen verursacht als bei einem Gasbrennwertkessel. Und da die Heizstrom-Preise in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, lohnt sich Heizstrom oft auch finanziell nicht mehr.

Die Ausnahme: Wärmepumpen

Ebenfalls mit Strom betrieben werden Wärmepumpen. Diese sind jedoch nicht wie Nachtspeicheröfen und Direktheizungen ineffizient. Ganz im Gegenteil: Wärmepumpen zählen zu einer der effektivsten und umweltfreundlichsten Techniken, Wärme für Heizung und Bad zu erzeugen. Bei Wärmepumpen wird mittels Strom ein Kältemittel in den Wärmeträger (zum Beispiel dem Erdboden) gepumpt. Dieses nimmt dir dortige Wärme auf und verdampft selbst bei niedrigen Temperaturen. Das gasförmige Kältemittel wird anschließend unter Druck gesetzt, wobei es sich wieder verdichtet und die Wärme komprimiert wird. Diese Wärme kann nun an das Speichermedium, meist Wasser, abgegeben werden. Hat das Kältemittel die Wärme abgegeben, ist es wieder flüssig und kann erneut Wärme aufnehmen.

Heizstrom-Anbieter vergleichen

Wer mit seiner Nachtspeicherheizung noch eine Weile leben muss, der sollte unbedingt einen Tarifvergleich machen. Mittlerweile bietet nämlich nicht nur der Grundversorger spezielle Heizstromtarife an, sondern auch weitere Anbieter. Mit unserem Heizstrom-Vergleich finden sie zu einem günstigen Anbieter, welcher die hohen Heizkosten ein wenig mindern dürfte.

Da mit Strom zu heizen, gerade in Form der Speicherheizung, nicht mehr wirklich zeitgemäß ist, ist es empfehlenswert, Alternativen zum Heizstrom zu finden und auf kostengünstigere Heizmodelle umzusteigen. So bietet sich eine moderne Gasheizung an, oder das Installieren einer Wärmepumpe.

Passende Stromtarife für Wärmepumpen

Im Fall der Wärmepumpe wird effizient Energie geliefert. Sie benötigt lediglich zu ihrem Betrieb Strom. Trotzdem können Besitzer einer Wärmepumpe ebenfalls von einer größeren Auswahl an Anbietern profitieren, die spezielle Wärmepumpen-Tarife im Programm haben. Auch hier kann unser Strom-Vergleich zum passenden Tarif verhelfen. Zahlreiche Anbieter mit schier unendlichen Angeboten stehen zur Auswahl, sodass man unter anderem für seine Wärmepumpe auch "grünen" Strom beziehen kann. So bleiben der CO2-Ausstoß und die Umweltbelastung minimal.

Heizung

Auslaufmodell Nachtstrom

Da die Nachtstrom-Preise in den letzten Jahren teuer geworden sind, ist das Heizen mit Strom - also der Betrieb von Nachtspeicherheizungen - sehr teuer geworden.

Nachtstrom
Erdwärme

Wärmepumpenstrom

Wärmepumpen gelten als neue Lösung für umweltfreundliches Heizen und lassen sich dank günstiger Stromtarife auch kostensparend betreiben.

Wärmepumpenstrom