Wäschetrockner: Stromverbrauch senken durch effiziente Geräte

Wäschetrockner erfreuen sich großer Beliebtheit. Die elektrischen Haushaltshelfer sind schnell, bequem und praktisch - gehören aber zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Der Luxus muss demnach teuer bezahlt werden. Der Kauf eines energieeffizienten Wäschetrockners ist da auf lange Sicht lohnenswert.

Stromfresser Wäschetrockner

Ein Fleck auf dem Lieblingshemd, welches man noch am selben Abend anziehen möchte - eine Katastrophe? Nicht mit einem Wäschetrockner. Kurz in die Waschmaschine und zum Trocknen ab in den Wäschetrockner. Doch zu welchem Preis? Viele Wäschetrockner sind wahre Stromfresser. Aus diesem Grund sollte man zum einen ein paar Kniffe kennen, wie sich die Trockendauer der Wäsche verringert, gleichzeitig jedoch über einen Wäschetrockner mit hoher Energieeffizienz nachdenken.

Auf Energieeffizienzklasse des Wäschetrockners achten

Wer einen alten Wäschetrockner bei sich in der Wohnung stehen hat, der kann davon ausgehen, dass dieser einen sehr hohen Stromverbrauch aufweist. Durch ein neues Gerät mit der Energieeffizienz-Klasse A oder besser spart man schnell über hundert Euro Stromkosten ein. Seit Mitte 2013 müssen alle Wäschetrockner mit dem EU-Energielabel ausgestattet sein. Diesem Label kann man entnehmen, wie viel Strom der Trockner verbraucht. Am besten man investiert direkt in die höchste Energieeffizienzklasse A+++. Ein solcher Wäschetrockner kostet in der Anschaffung zwar mehr, hat aber einen deutlich geringeren Stromverbrauch. So kann man mit einem Wäschetrockner der A-Klasse gegenüber der B-Klasse rund 70 Prozent Energie einsparen.

Wäsche waschenEin Wäschetrockner mit besserer Energieeffizienzklasse lohnt sich auf lange Sicht, weil der Stromverbrauch deutlich geringer ausfällt.© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Tipps für die energieeffiziente Trockner-Nutzung

Wer seinen Wäschetrockner möglichst effizient nutzen möchte, dem helfen einfache Tipps weiter. So ist es beim Gebrauch eines Wäschetrockners sinnvoll, die Wäsche schon möglichst trocken aus der Waschmaschine zu holen. Konkret heißt das: Möglichst hohe Schleudergeschwindigkeiten. Dieser Vorgang verbraucht weniger Strom als der anschließende Trockenvorgang. Jeder Wäschetrockner hat ein Flusensieb: Dieses sollte man möglichst nach jedem Trockengang reinigen; ist es verstopft, erhöht sich die Trockendauer erheblich. Außerdem: Trockene Wäsche kann nicht noch trockener werden! Passen Sie die Trocknerlaufzeit also immer dem Inhalt an. Und ganz zum Schluss: Ein Trockner mag schön und gut sein, am günstigsten ist jedoch noch immer die Wäscheleine, bei welcher Sonne und Wind das Trocknen ganz umsonst erledigen.