Erdgas - was ist das?

Erdgas ist ein brennbares Naturgas. Es kommt in unterirdischen Lagerstätten vor und tritt häufig zusammen mit Erdöl auf. Erdgase entstehen aus hochentzündlichem Methan, unterscheiden sich aber von diesem aufgrund der weiteren chemischen Zusammensetzung. Es ist ein ungiftiges, brennbares, geruchloses Naturgas und ist leichter als Luft.

Erdgas ist ein fossiler Energieträger

Erdgas dient als fossiler Energieträger hauptsächlich zur Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen. Zudem dient es als Prozesswärmeenergie, in kleinem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge und kann zur elektrischen Stromerzeugung genutzt werden. Erdgas besteht aus einem Gasgemisch, dessen Zusammensetzung je nach Fundstätte beträchtlich schwankt. Der Hauptbestandteil ist jedoch immer Methan.

Erdgas ist viele Millionen Jahre alt

Erdgas entsteht durch ähnliche Vorgänge wie Erdöl und wird deshalb auch oft zusammen mit diesem gefunden. Erdgas bildet sich unter Luftabschluss, erhöhter Temperatur und hohem Druck aus abgestorbenen und abgesunkenen Kleinstlebewesen. Ein großer Teil des heute verfügbaren Erdgases ist vor fünfzehn bis sechshundert Millionen Jahren entstanden. Im alten China wurde Erdgas bereits um 900 vor Christus benutzt, um Salz zu trocknen.

Schadstoffarme Gasverbrennung

Erdgas ist ein vergleichsweise umweltfreundlicher Energieträger, denn das Gas verbrennt schadstoffarm. Erdgas kann man in den eigenen vier Wänden vielseitig nutzen. Viele Köche schwärmen beispielsweise von einem Gasherd. Die "sichtbare" Wärme soll sich sehr fein und gradgenau regulieren lassen. Erdgas eignet sich zudem zum Heizen und zur Warmwasserbereitung.

Ein weiterer Vorteil von Erdgas ist die Kombination verschiedener Systeme. So kann man Erdgas mit andern Energieträgern wie etwa Photovoltaik kombinieren. Kein Wunder, dass Erdgas ist in der Heizenergie die Nummer eins ist.

GasrechnungErdgas ist in der Heizenergie die Nummer eins - und das obwohl die Gaspreise steigen.© photoGrapHie / Fotolia.com