Ökostrom aus Biomasse

Unter Biomasse versteht man verschiedene Rohstoffe, die zur Erzeugung von Strom verwendet werden können. Hierzu zählen neben Holz und Stroh auch Pflanzenabfälle sowie Mais und andere Pflanzen. All diese Rohstoffe können nach ihrer Nutzung erneut wieder angebaut werden, sie sind daher nachhaltig und umweltverträglich. Auch wird bei der Stromerzeugung lediglich so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen vorher während des Wachstums aufgenommen haben.

HolzpelletsAuch die immer beliebter werdenden Holzpellets sind Biomasse.© Niclas Bergqvist / Fotolia.com

Elektrische Energie wird durch Biomasse erzeugt, indem die Rohstoffe verbrannt werden. Durch diese Verbrennung wird Wasser verdampft, welches wiederum eine Turbine antreibt. Durch diese Nutzung ist es mittlerweile möglich, immerhin 35 Prozent der gespeicherten Energie zu nutzen, deutlich mehr, als bei anderen Energieträgern. Wenn gleichzeitig noch die durch die Verbrennung entstehende warme Abluft verwendet wird, zum Beispiel zum Beheizen von Häusern, liegt die Effizienz von Biomasse sogar bei über 80 Prozent.

Aktuell liefert Biomasse nach der Windkraft den größten Beitrag unter den Erneuerbaren zur Deckung des deutschen Strombedarfs. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sich der Bau von Biogasanlagen stark erhöht, wodurch in Zukunft weitaus mehr Strom derart erzeugt werden dürfte.